| Minas Mandt | 1. Vorsitzender |
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Ein multikulturelles Zusammenleben ist für mich als geborenen Frankfurter so normal wie alltäglich. Bereits in meiner Kindheit beschlich mich aber ein ungutes Gefühl bei der Beobachtung von ungleicher Behandlung und verwehrten Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche. Oftmals war der finanzielle und/oder kulturelle Hintergrund entscheidend für diese Ungerechtigkeit. Deshalb sehe ich bei der Betrachtung multikultureller Gesellschaften, neben den vielen schönen Erzeugnissen an denen wir uns alltäglich erfreuen, immer auch Herausforderungen wie Wertekonflikte und Ausschließungstendenzen. Mit meinem Engagement möchte ich zur Bewältigung dieser Herausforderungen beitragen. Die Verbesserung der Lebenssituation geflüchteter Menschen sowie die Bereitstellung und Aufrechterhaltung von lokalen Integrationsangeboten sind konkrete Ziele, die ich während meiner Amtszeit verfolgen möchte. Bei meinem Engagement möchte ich ausdrücklich Menschen mit Migrationserfahrung sowie finanzschwächere Familien -wann immer möglich- mit ins Auge fassen. |
| Alexander Klett | 2. Vorsitzender |
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Als Kind in Syrien und der Türkei aufgewachsen und dort stets freundlich und entgegenkommend behandelt habe ich es als selbstverständlich empfunden, Menschen, die aus der Fremde (oder auch aus der nahen Fremde) kommen, ebenfalls freundlich und offenherzig zu begegnen. Später habe ich viele Jahre als Sozialpädagoge auf der Straße und später in einer Gesamtschule gearbeitet. Dabei war für mich klar: Mensch ist Mensch – und jede*r hat das Recht auf eine respektvolle Begegnung. Daher war es für mich selbstverständlich, Geflüchtete zu begrüßen und zu unterstützen, nicht erst seit 2015. So war ich auch bei der Gründung des Flüchtlingsvereins in Bad Vilbel dabei, hatte vorher schon, da ich selbst beim FV Bad Vilbel Fußball spiele, ein Fußballangebot für Geflüchtete gestartet. Das ging auch dann gut, wenn die Leute die deutsche Sprache noch gar nicht beherrschten. Seitdem habe ich viel beraten, unterstützt, gefilmt, veranstaltet. Da ich mittlerweile im sogenannten Ruhestand bin, habe ich mehr Zeit für andere Aktivitäten gewonnen und habe mich gerne in den Vorstand des Vereins wählen lassen. |
| Christian Klapproth | 1. Kassenwart |
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Der Verein wurde 2015 mit dem Ziel gegründet, der ehrenamtlichen Tätigkeit einer Vielzahl von Helferinnen und Helfern in Bad Vilbel eine verbindliche und verlässliche Struktur zu geben. Als Mitbegründer dieser Idee habe ich von 2015 bis 2021 auch gern ein Vorstandsmandat übernommen. Seit Oktober 2025 verantworte ich nunmehr erneut den Bereich Finanzen und Mitgliederverwaltung. Daneben versuche ich als Sprachpate den Deutschunterricht für Geflüchtete durch praktische Anwendungen zu ergänzen. |
| Myriam Gellner | Schriftführerin |
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Ich bin seit dem Winter 2015 in der lokalen Flüchtlingshilfe Bad Vilbel aktiv und war im Verein u.a. in den Positionen Beisitzerin und Vorsitzende tätig. Inhaltlich liegt mein Fokus in der Unterstützung der Vereinsöffentlichkeitsarbeit, um die vielfältige Ehrenamtsarbeit in die Bürgerschaft der Stadt zu tragen und die Motivation zum Mitmachen zu fördern. Darüber hinaus liegt mir die Unterstützung der Integration von geflüchteten Frauen am Herzen. Ich lebe seit vielen Jahren in Bad Vilbel und bin für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtparlament sowie im Kreistag politisch tätig. Integration braucht langen Atem und geht nicht von heute auf morgen. Integration heißt Zusammenwachsen - diesen Prozess möchte ich in meiner Heimatstadt mitgestalten. |
| Hartmuth Schröder | Beisitzer |
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Hartmuth Schröder, ehemaliger Lehrer am GBG, Ausbilder und Prädikant der EKHN, verheiratet, 2 Kinder, 4 EnkelInnen. Menschen aus anderen Kulturen haben oft mein Leben gekreuzt: Drei Jahre mit Afrikanern und Asiaten in einem „multikulturellen“ Studentenheim, gemeindliche Partnerschaften mit Südafrika und Indien, ein deutsch-ausländischer Freundeskreis in den 80er Jahren , der mehrmals große internationale Feste in der Burg organisierte, Begegnung mit ersten Flüchtlingen Ende der 80er und Anfang der 90er in Bad Vilbel. Es war für mich keine Frage, dass ich mich auch diesmal wieder engagieren würde. Ich bin langjährig im Vorstand tätig und war in den Funktionen sowohl 2. Vorsitzender als auch – wie aktuell - als Beisitzer aktiv. |
| Isil Yönter | Beisitzerin |
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Flucht verstehen – Menschlichkeit leben. Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Das geschieht nicht aus freien Stücken, sondern aus Angst und Not. Ihre Lebensgrundlagen sind verloren. Ob Krieg, Naturkatastrophen, politische Verfolgung oder Diskriminierung – hinter jedem dieser Gründe stehen menschliche Tragödien. Deutschland, Hessen und Bad Vilbel bieten Sicherheit und neue Perspektiven. Unsere Stadt hat durch das Zusammenwirken vieler Menschen vorbildlich dazu beigetragen. Nachbarinnen und Nachbarn, Vereine, Initiativen, Ehrenamtliche, Glaubensgemeinschaften und die Verwaltung haben 2015 gemeinsam angepackt. Aus ihrer Mitte heraus wurde der Flüchtlingshilfe e.V. gegründet. Seit vielen Jahren unterstützen Patinnen und Paten einzelne Personen und Familien, geben Orientierung und schaffen Vertrauen, um ein gutes Ankommen zu ermöglichen. Dabei stehen Menschlichkeit, Respekt und Freundlichkeit im Mittelpunkt unseres Selbstverständnisses. Geflüchtete Menschen benötigen mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Sie brauchen Zugang zu Bildung, Sprachangebote und Arbeitsmöglichkeiten. Jede Unterstützung – ob groß oder klein – trägt dazu bei, Chancen zu eröffnen und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Als sozialpolitisch engagierte Migrantin möchte auch ich meinen Beitrag leisten. |
| Julia Meiß | Beisitzerin |
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Ich arbeite als elementare Musik- und Gesangspädagogin an der Musikschule in Bad Nauheim sowie als Yogalehrerin. Durch meine Zusammenarbeit mit Friedberg bewegt sich kam ich erstmals nach Bad Vilbel – und damit auch zur Flüchtlingshilfe. Die pädagogische Arbeit mit Kindern liegt mir besonders am Herzen. Ich bin überzeugt, dass Musik, Bewegung und kreative Ausdrucksformen Brücken bauen, stärken und verbinden können. Deshalb möchte ich mich aktiv einbringen, indem ich Kinder durch Musikangebote, Kinderyoga und weitere pädagogische Impulse unterstütze. Darüber hinaus freue ich mich darauf, Veranstaltungen mitzugestalten und neue Projekte gemeinsam mit dem Team der Flüchtlingshilfe zu entwickeln. Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass Kinder und Familien in Bad Vilbel einen Ort der Begegnung, Förderung und Gemeinschaft erleben. |
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| Nina Urytska | Beisitzerin |
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Ich, Nina Urytska, bin Ukrainerin aus der Kleinstadt Bucha in der Region Kiew. Als im Februar 2022 in der Ukraine der Krieg ausbrach, kam ich nach Deutschland, in die Stadt Bad Vilbel, wo ich in meiner Jugend auf Einladung des ehemaligen Stadtbrandinspektors Gerhard Stengel Kinder aus der Tschernobyl-Zone zur Erholung begleitet hatte. Seitdem ist mir diese Stadt, in der ich viele Freunde habe, ans Herz gewachsen. Als Antwort auf die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Deutschen mir gegenüber versuche ich, anderen zu helfen. Ich versuche immer, vielen ukrainischen Bürgern, die wie ich hier in Bad Vilbel und Umgebung Zuflucht gefunden haben, sprachliche Unterstützung zu bieten, zum Beispiel bei Ärzten, Eltern und ihren Kindern in Schulen, bei Behörden usw. Ich sehe es als meine Lebensaufgabe an, Menschen nützlich zu sein und denen zu helfen, die in Not sind. |
| Christoph Freudenstein | Vereinsassistenz |
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Ich bin das Gesicht hinter der allgemeinen E-Mail-Adresse der Flüchtlingshilfe Bad Vilbel und kümmere mich um alles rund um Website und Social Media. Seit Dezember 2025 engagiere ich mich in diesem Bereich und freue mich besonders darüber, neue Aufgaben zu übernehmen, Ideen einzubringen und aktiv an der Gestaltung von Aktionen und Veranstaltungen mitzuwirken. |








