Foto Bad VilbelDer Verein „Flüchtlingshilfe – Willkommen in Bad Vilbel e.V.“ wurde im Herbst 2015 gegründet und zählt derzeit rund 178 Mitglieder. Aktuell leben in Bad Vilbel knapp 366 Geflüchtete, 295 davon mit Anerkennung, aus über 14 Nationen. Sie werden von der Stadt u.a. durch die Unterbringung in vierzehn Gemeinschaftsunterkünften, verteilt über die Stadt, versorgt. Ihre Integration in unsere Gesellschaft zu fördern und ihnen das Einleben in die neue Umgebung zu erleichtern, steht im Zentrum einer vielfältigen Vereinstätigkeit. Mit ehrenamtlicher Unterstützung werden dadurch positive Signale für eine gelebte Willkommenskultur gesetzt. Der Verein arbeitet eng mit der Stadtverwaltung Bad Vilbel und anderen Initiativen zusammen, vernetzt engagierte Bürgerinnen und Bürger und trägt so zum Aufbau und zur Förderung eines unterstützenden Netzwerkes bei. Wir wollen, dass Flüchtlinge hier eine neue Heimat finden und neue Lebensperspektiven entwickeln können.

Wir freuen uns über neue Mitglieder und Helfer, die sich aktiv in die Flüchtlingsarbeit vor Ort einbringen möchten. Jeder ist willkommen! Kontaktieren Sie uns!

Aktuelle Meldungen

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Flucht und Hoffnung

Konzert mit Aeham Ahmad und Tobias Schulte

Aeham Ahmad und Tobias Schulte

Das „Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ in Bad Vilbel startet die mittlerweile vierte Auflage von „Bad Vilbel steht auf“. Die erste von vier Veranstaltungen findet am Samstag, dem 2. Mai, unter dem Titel „Flucht und Hoffnung“ statt – veranstaltet von uns und der Musikschule Bad Vilbel und Karben. Der international bekannte Pianist Aeham Ahmad tritt gemeinsam mit dem Percussionisten Tobias Schulte um 19 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche im Grünen Weg auf. Ihre Musik verbindet klassische Elemente, Jazz, arabische Melodien und deutsche Volkslieder. Aeham Ahmad selbst ist im Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus aufgewachsen. Er wurde dadurch bekannt, dass er inmitten der Kriegstrümmer in seiner Heimatstadt mit seinem Klavier Musik machte, um für Kinder wie Erwachsene in der tragischen Situation wenigstens ein paar Momente von Hoffnung zu sorgen. Da er sich damit sowohl den damals herrschenden Präsidenten Assad wie auch den sogenannten IS zum Feind machte, beschloss er 2015, aus Syrien zu fliehen, und lebt seitdem in Deutschland. Im gleichen Jahr erhielt er den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte und Frieden. Aeham Ahmad steht mit seiner Biografie und seiner Kunst für diese Werte.

Zwischen den Musikstücken kommen Geflüchtete bzw. die Flüchtlingshilfe zu Wort. Ergänzt wird das Programm durch eine Ausstellung einer rumänischen Künstlerin zum Thema Flucht, die vor und nach dem Konzert Raum für Austausch bietet.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Wetteraukreis aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums und kofinanziert durch das Land Hessen.

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Klausurtag des neuen Vorstands: Blick in die Amtszeit

Hinten v. l. n. r.: Christoph Freudenstein, Minas Mandt, Hartmuth Schröder, Lex Weißmantel Vorne v. l. n. r.: Nina Tomaschevska, Jule Meiss, Isil Yönter, Alexander Klett , Myriam Gellner

Der neu zusammengesetzte Vorstand unseres Vereins hatte sich bereits gleich zu Anfang des Jahres getroffen und im Rahmen einer eintägigen Klausur mit frischer Energie seine Arbeit aufgenommen. Lukas Prandzioch, ein externer Moderator führte durch den Tag.

Im Mittelpunkt stand zunächst das persönliche Kennenlernen – neue und erfahrene Vorstandsmitglieder nutzten die Gelegenheit, Vertrauen aufzubauen und gemeinsame Ziele zu schärfen. In konstruktiven Gesprächen wurden zudem zentrale Absprachen zur Flüchtlingshilfe vor Ort getroffen, insbesondere mit Blick auf die Unterstützung von Geflüchteten, die in der Stadt leben.

Mit klarer Ausrichtung blickt das Vorstandsteam nach vorn: Ein vielfältiger Aktivitätenplan für 2026 wurde entwickelt, der konkrete Hilfsangebote ebenso umfasst wie Events und neue Ideen für Begegnung und Teilhabe. Im Auge zu behalten ist immer wieder die Einbindung von Mitgliedern, deren aktives Tun zu unterstützen und neue Interessierte und Ehrenamtler zu gewinnen.

Begleitend dazu soll u.a. die Öffentlichkeitsarbeit gestärkt werden, um die Bandbreite und Wirkung des ehrenamtlichen Engagements des Vereins sichtbar zu machen. Die Klausur markierte einen dynamischen Neustart – geprägt von Offenheit, Tatkraft und dem gemeinsamen Willen, vor Ort spürbar etwas zu bewegen.

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Kreisweite digitale Informationsplattform Integreat in Vorbereitung

Integreations-App INTEGREAT Workshop im Kreishaus Friedberg

Die Online Integrations-Plattform Integreat soll ab spätem Frühjahr diesen Jahres nun auch im Wetteraukreis zum Einsatz kommen und für Geflüchtete ein niederschwelliges, mehrsprachiges Informationsangebot auf Basis einer mobilen App anzubieten.

Wie diese App inhaltlich mit Wetteraukreis Informationen zu füllen wäre und was sich darin abrufbar finden sollte: dies diskutierten Teilnehmern an einem Workshop-Nachmittag im Kreishaus in Friedberg vor einigen Wochen mit dem Anbieter. Von unserem Vorstandsteam nahmen Isil Yönter und Myriam Gellner teil.

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Tafel Bad Vilbel Team im Austausch mit Flüchtlingshilfeverein

Die ehrenamtliche Arbeit der Tafel stand im Mittelpunkt eines Besuchs von zwei Vertreter*innen der Tafel Bad Vilbel im Rahmen eines Vorstandstreffen unseres Vereins. Etliche der in Bad Vilbel lebenden Geflüchteten nutzen die Möglichkeit, gegen Vorlage eines Kundenausweises der Einrichtigung Lebensmittel zu erhalten. Dabei erfolgt die Lebensmittelausgabe für sie und andere Betroffen wie Familien und Einzelpersonen, wenn ein geringes Einkommen vorliegt, also an Geringverdienende, ALG I- und ALG II-BezieherInnen, SozialhilfeempfängerInnen, aber auch Seniorinnen und Senioren mit niedriger Rente. Es wird eine symbolische Zahlung von einem Euro unabhängig von der Personenzahl fällig.

Im Gespräch berichteten Lothar Gobst und Anette Schildger über die Arbeit der Ehrenamtlichen, bei der überschüssige und noch verzehrbare Lebensmittel gesammelt und an ca. 500 vom Verein registrierte Menschen, wohnhaft in Bad Vilbel, ausgegeben werden. Die meisten von ihnen kommen trotz Sparsamkeit nur schwer über die Runden. Wenn das Geld knapp ist, wird häufig bei der Ernährung gespart. Frisches Obst, Gemüse, Milch und Fleisch können sich Betroffene kaum leisten. Dazu gehören auch etliche Geflüchtete, die in Bad Vilbel leben.

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Integrationskurse unter Druck: Vereinsangebote werden immer wichtiger

Freepik Stockphoto/wayhomestudio

Seit Monaten sorgen die Kürzungen bei den Integrationskursen für Unruhe – und das zu Recht. Im vorläufigen Haushalt 2025 hatte die Bundesregierung die Ausgaben für Integrationskurse zunächst um die Hälfte auf 500 Millionen Euro gekürzt, obwohl 2024 mehr als 363.000 Menschen einen solchen Kurs in Deutschland begonnen haben und die Nachfrage kaum sinken wird. Gleichzeitig entfallen künftig Kursarten wie Eltern-, Frauen- und Jugendintegrationskurse und die Förderung von Wiederholungsstunden wird weitgehend eingestellt.

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