Foto Bad VilbelDer Verein „Flüchtlingshilfe – Willkommen in Bad Vilbel e.V.“ wurde im Herbst 2015 gegründet und zählt derzeit rund 170 Mitglieder. Aktuell leben in Bad Vilbel knapp 450 Flüchtlinge und Asylsuchende. Ihre Integration in unsere Gesellschaft zu fördern und ihnen das Einleben in die neue Umgebung zu erleichtern, steht im Zentrum einer vielfältigen Vereinstätigkeit. Mit ehrenamtlicher Unterstützung werden dadurch positive Signale für eine gelebte Willkommenskultur gesetzt. Der Verein arbeitet eng mit der Stadtverwaltung Bad Vilbel und anderen Initiativen zusammen, vernetzt engagierte Bürgerinnen und Bürger und trägt so zum Aufbau und zur Förderung eines unterstützenden Netzwerkes bei. Wir wollen, dass Flüchtlinge hier eine neue Heimat finden und neue Lebensperspektiven entwickeln können.

Wir freuen uns über neue Mitglieder und Helfer, die sich aktiv in die Flüchtlingsarbeit vor Ort einbringen möchten. Jeder ist willkommen! Kontaktieren Sie uns!

Meldungen / News

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»Bedeutet unser Leben nichts?« Erfahrungen von Asylsuchenden in Flüchtlingsunterkünften während der Corona-Pandemie in Deutschland

Pro Asyl hat ganz aktuell eine Studie zu den Erfahrungen von Asylsuchenden in
Flüchtlingsunterkünften während der Corona-Pandemie in Deutschland veröffentlicht:
https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/210809_PA_Lager.pdf

Die Studie zeichnet ein in vielerlei Hinsicht erschreckendes Bild vom
Alltag in Flüchtlingsunterkünften während der Pandemie. Sie zeigt
einerseits grundsätzliche Probleme des Unterbringungssystems auf, wie z.B.
Rassismus, unzureichende medizinische Versorgung, Lärmbelastung,
fehlende Privatsphäre oder Security-Gewalt. Andererseits verdeutlicht
sie, wie die Corona-Pandemie in vielen Bereichen problemverschärfend
wirkte. So schilderten die Befragten, dass sie sich durch Mehrbettzimmer
und geteilte Räumlichkeiten wie Speisesäle kaum durch soziale
Distanzierung vor einer Infektion schützen konnten. Vielerorts fehlten
Masken, Seife oder Desinfektionsmittel. Mehrwöchige Quarantänen waren
nicht nur psychisch belastend, sondern erhöhten – durch weiterhin enge
Kontakte der Bewohner*innen untereinander – in einigen Fällen auch die
Infektionsgefahr. Sozialmanagement und Behörden waren teilweise nur noch
begrenzt erreichbar.

Eine Pressemitteilung zur Studie kann unter dem nachfolgenden Link gelesen werden:
https://www.proasyl.de/pressemitteilung/wie-ein-gefaengnis-uni-kiel-untersucht-alltag-in-fluechtlingsunterkuenften-waehrend-der-corona-pandemie/

Die Studie basiert auf dem Forschungsprojekt „Gefährdetes Leben. Alltag
und Protest in Flüchtlingsunterkünften im Zuge der Corona-Pandemie.“ Unter
https://www.dropbox.com/s/2mx6q40fxup4u93/Huke_2021_Subalterne%20Proteste.pdf?dl=0
ist ein weiterer Artikel mit Ergebnissen aus dem Projekt verfügbar, der
Protestformen in den Unterkünften analysiert.

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Aktuelle Ausgabe des Integrationsbriefes (HMSI) mit Anschreiben von Staatsminister Kai Klose

Begleitschreiben Integrationsbrief 40 2021

Integrationsbrief 40_2021

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Ernüchternde Antworten der Bundesregierung auf 114 Fragen der grünen Bundestagsfraktion – „Aufarbeitung der Einschätzungen, Entscheidungen und Maßnahmen vor und nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan“

21.09.2021, Berlin (dpa) – Gut drei Wochen nach dem Ende der Evakuierungsaktion
der Bundeswehr in Afghanistan hat die Bundesregierung keine genauen
Erkenntnisse darüber, wie viele ihrer ehemaligen afghanischen
Mitarbeiter das Land noch verlassen wollen. «Die genaue Zahl wird
derzeit von der Bundesregierung eruiert», heißt es in einer Antwort
des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag, die
der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin weist die
Bundesregierung auch erneut Vorwürfe zurück, sie habe die Evakuierung
der Ortskräfte verschleppt: «Die Bundesregierung war stets von dem
Ziel getragen, ihrer besonderen Verantwortung gegenüber den
Ortskräften zu jedem Zeitpunkt nachzukommen.»
Die Grünen-Fraktion hatte der Bundesregierung einen Katalog mit 114
Fragen übermittelt, die nun auf mehr als 30 Seiten beantwortet worden
sind:

210917 Antwort auf KA19-32274 Aufarbeitung der Einschätzungen Entscheidungen und Maßnahmen vor und nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan (002)

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Agnieszka Brugger und
der Außenpolitiker Omid Nouripour zeigten sich unzufrieden mit den
Antworten. «Die Bundesregierung duckt sich weg und besitzt kein
echtes Interesse an einer lückenlosen Aufarbeitung ihres
katastrophalen Versagens», erklärten sie und forderten erneut die
Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses nach der
Bundestagswahl. Bei der Evakuierung von Ortskräften und weiterer
bedrohter Afghanen habe die Bundesregierung «auf ganzer Linie
versagt»:

Stellungnahme grüne Bundestagsfraktion auf Anfrage zur Aufarbeitung Afghanistan

Seit Beginn der Evakuierungsaktion nach der Machtübernahme der
militant-islamistischen Taliban Mitte August haben nach den jüngsten
Angaben der Bundesregierung 272 Ortskräfte mit insgesamt 992
Familienangehörigen das Land verlassen.

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Fahrradlernen geschafft – jetzt werden Fahrräder gebraucht

Bildnachweis: Hartmuth Schröder privat

Sie können stolz sein, sie haben es geschafft !

Auch in diesem Jahr konnten wir unserer langjährigen Tradition gerecht werden und wieder einen Fahrradkurs für Migrantenfrauen organisieren.  Vom 19. – 25.08.21 wurden auf dem Schulhof des Georg-Büchner-Gymnasiums fünf Frauen in die Geheimnisse des Fahrradfahrens eingewiesen.

Aminata, Kelemework, Siti, Tegest und Sufi übten sich fleißig auf Rollern und Rädern, trainierten ihr Gleichgewicht und lernten vor allem das Bremsen mit beiden Bremsen gleichzeitig, sodass Fr. Rhodes, die Kursleiterin, allen ihren Schützlingen am Ende bescheinigen konnte, dass sie das Fahrradfahren gelernt haben.

Nun aber fehlt den fünf Frauen für die weiterführende Praxis im Alltag ein eigenes Fahrrad. Daran mangelt es aber leider!

Sollten Sie also, liebe Leserin, lieber Leser, zu Hause ein verkehrssicheres und funktionstüchtiges Rad stehen haben, dass sie nicht mehr brauchen, melden Sie sich bitte bei info@fhbv.de .

Hartmuth Schröder

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Petition „Afghanistan – Familiennachzug jetzt“ vom Verband Binationaler Familien und Partnerschaften

Liebe Interessierte und Unterstützer:innen,

uns erreichen nach wie vor zahlreiche emails, Anrufe, Briefe von verzweifelten Familienangehörigen.

Inzwischen hat unsere Petition knapp 23.000 Unterschriften gesammelt.

Wir fordern:

Sofortige Visaerteilung für alle Familienangehörigen, egal in welchem Stadium des Visaverfahrens sie sind. Verzicht auf noch fehlende Dokumente und Unterlagen. Visa müssen digital erteilt werden, so können die Betroffenen den Nachweis auf ihrem Mobiltelefon mit sich führen.

Afghanistan – Familiennachzug jetzt: https://www.change.org/AfghanistanFamiliennachzugJetzt

Bitte setzen Sie sich für die Belange der Familienangehörigen ein!  Die Zeit drängt.

Vielen Dank.

Dr. Carmen Colinas

Öffentlichkeit & Kommunikation

Tel.: +49 (0)69 – 71 37 56 – 17   Mobil: +49 (0) 160 97739957

colinas@verband-binationaler.de

www.verband-binationaler.de  |  www.facebook.com/vbfp.iaf.ev  |  youtube

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Flüchtlingshilfe -
Willkommen in Bad Vilbel e.V.

Ansprechpartnerin
Kristin Skok
Vereinsassistentin

Telefonische Sprechzeiten:
Dienstags: 14:30-17:00 Uhr
Donnerstags: 09:00-11:30 Uhr

Telefon: 0151 404 01 131 
E-Mail: info@fhbv.de

Postadresse
c/o Haus der Begegnung
Marktplatz 2
61118 Bad Vilbel

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