
Jedes Jahr am 20. Juni findet der Weltflüchtlingstag statt. In diesem Jahr geht es um das Recht auf Schutz. Alle Menschen haben das Recht auf Schutz – wo auch immer sie herkommen, wo auch immer sie sind und wann immer sie gezwungen sind, zu fliehen.
Auch in Bad Vilbel leben Geflüchtete aus der ganzen Welt, derzeit sind es knapp 755 Menschen unterschiedlichster Nationalitäten. Geflohen und vertrieben aus den unterschiedlichsten Gründen suchen sie Schutz vor Verfolgung. Ihre Integration in unsere Gesellschaft zu fördern und ihnen das Einleben in die neue Umgebung zu erleichtern, steht im Zentrum unser vielfältigen Vereinstätigkeit.

Zum 75-jährigen Bestehen des Bad Vilbeler Heilsbergs, dessen Entstehungs- und Gründungsgeschichte von der Ansiedlung geflüchteter Menschen nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich geprägt ist, findet in Kooperation vom Kunstverein Bad Vilbel mit der
Die Ausstellung bot auch Schulen aus Bad Vilbel die Gelegenheit sich außerhalb des Klassenraums einmal über die Lebenswirklichkeiten von Geflüchteten Menschen zu informieren und mit dem Thema Flucht auseinander zu setzen. Genutzt haben das Angebot zu Führungen Klassen der John-F.-Kennedy-Schule und des Georg-Büchner-Gymnasium. Aufmerksam studierten sie die Fotos und Berichte über individuelle Fluchtgeschichten. Sie zeigten nicht selten über das Gelesene Unverständnis und Kopfschütteln und die Ausstellungsbegleiter stellten sich ihren Rückfragen, gerade im Rahmen der mitgebrachten schulischen Aufgabenstellungen. Nicht selten zeigte sich dabei das das Wissen über die Unterschiede von Lebenswirklichkeiten in der Welt nicht immer ausgeprägt. Beispielhaft hier, das die jungen Menschen mit Entrüstung auf die Tatsache reagierten, dass die Abkehr von einer Staatsreligion, dass Atheismus gar zum Ausschluss aus der Gemeinschaft oder gar zu Folter führen kann und dies Menschen zur Flucht aus ihren Heimatländern treibt. 