Aktuell feiert der Stadtteil Heilsberg sein 75. jähriges Jubiläum. Gerade dort zeigt die Besiedlung nach dem 2. Weltkrieg wie Menschen eine neue Heimat gefunden haben und sie und ihre Familien sich über die letzten Jahrzehnte in die Stadtgesellschaft integriert haben. Derzeit leben über 6.000 Menschen am Heilsberg.
Im Rahmen des Jubliäums wird diese Stadtteilentstehungs- und Aufbaugeschichte mit besonderen Veranstaltungen über das ganze Jahr hin gedacht. Am 21. Juni findet im sogenannten JaH (Jubiläumstreff am Hochhaus in der Otto Fricke Strasse 107) ab 19 Uhr ein moderiertes Gespräch mit Zeitzeug*innen unter Leitung von Burkhard Fiebig statt. Im Fokus steht dabei das Erinnern an die Zeit des unmittelbaren Ankommens. Darüber hinaus findet sich in den Räumlichkeiten eine interessante Ausstellung mit Fotografien und Exponanten aus der Nachkriegszeit. Eintritt frei.
Alle Infos www.75JahreHeilsberg.de


Zum 75-jährigen Bestehen des Bad Vilbeler Heilsbergs, dessen Entstehungs- und Gründungsgeschichte von der Ansiedlung geflüchteter Menschen nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich geprägt ist, findet in Kooperation vom Kunstverein Bad Vilbel mit der
Die Ausstellung bot auch Schulen aus Bad Vilbel die Gelegenheit sich außerhalb des Klassenraums einmal über die Lebenswirklichkeiten von Geflüchteten Menschen zu informieren und mit dem Thema Flucht auseinander zu setzen. Genutzt haben das Angebot zu Führungen Klassen der John-F.-Kennedy-Schule und des Georg-Büchner-Gymnasium. Aufmerksam studierten sie die Fotos und Berichte über individuelle Fluchtgeschichten. Sie zeigten nicht selten über das Gelesene Unverständnis und Kopfschütteln und die Ausstellungsbegleiter stellten sich ihren Rückfragen, gerade im Rahmen der mitgebrachten schulischen Aufgabenstellungen. Nicht selten zeigte sich dabei das das Wissen über die Unterschiede von Lebenswirklichkeiten in der Welt nicht immer ausgeprägt. Beispielhaft hier, das die jungen Menschen mit Entrüstung auf die Tatsache reagierten, dass die Abkehr von einer Staatsreligion, dass Atheismus gar zum Ausschluss aus der Gemeinschaft oder gar zu Folter führen kann und dies Menschen zur Flucht aus ihren Heimatländern treibt.