
Myriam Gellner, Vereinsmitglied erhält Infokarten von Michael Breuer, Druckerei Spiegler
Ein weiteres Projekt des Vereins ist abgeschlossen: Eine neue Info- und Werbekarte informiert in kurzer und übersichtlicher Form über die Vereinsziele, Möglichkeiten des aktiven Engagements für Interessierte und weist den Weg für Geldspenden. Die Karten konnten durch das Sponsoring der örtlichen Druckerei Spiegler kostenfrei in größerer Stückzahl aufgelegt werden. Wir sagen DANKE!
In den kommenden Wochen werden die Karten an geeigneten Stellen in der Stadt verteilt und an Infoständen bei ausgewählten Anlässen ausgegeben.

Frankfurter Goethe-Universität zum Anlass, um statt des regulären Lehrbetriebs eine Projektwoche zu veranstalten: Vom 13. bis 18. Juni sind alle Studierenden der Goethe-Universität, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, mitzumachen, zuzuschauen oder mitzudiskutieren bei: „Representations of Refugees. (Im)possibilities and Perspectives”. Geboten werden Diskussionen mit Vertretern der (Kultur-)Politik, Filmsichtungen in Anwesenheit der Regisseure, szenische Theaterprojekte, studentische Seminare und eine Vielzahl an thematischen Workshops.
Einen Kleiderbasar zur Unterstützung von Flüchtlingen und Notleidenden in Bad Vilbel veranstaltet die Christuskirche am Freitag, 24. Juni, von 14:30 bis 17 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Christuskirchengemeinde, Grüner Weg 4.
Da wirbeln sie kraftvoll über die Bühne, vier junge Männer aus Afghanistan mit ihren bunten Kostümen. Sie haben beschlossen, einen 2000 Jahre alten Erntetanz vorzuführen, und auch ein immer schneller werdender Stocktanz wird gezeigt, der zu Hause üblicherweise bei Hochzeiten aufgeführt wird. „Ganz früher haben die Tänzer statt der Stöcke Gewehre geschwenkt, das war aber dann zu gefährlich“, sagt Najibullah Alizay (23), der mit seinem gelb-buntem Kostüm schillernd aussieht wie ein seltener Vogel. Najibullah und seine drei Freunde Saeed Amini (23), Fawad Hakimzad (22) und Firooz Azizi (22) sind vor kurzem bereits auf dem Bad Vilbeler Quellenfest aufgetreten und haben dort für große Begeisterung gesorgt. Nun wollen sie auch ihrer neuen Heimat, dem Heilsberg, eine Kostprobe der afghanischen Kultur geben und damit Danke sagen für den freundlichen Empfang, der ihnen in den letzten Monaten bereitet wurde.