Wind dreht sich: Verein stellt klare Forderungen an Stadt Bad Vilbel

Vereinsvorsitzende Angelika Ungerer

Vereinsvorsitzende Angelika Ungerer

In den vergangenen Monaten ist es dem Verein auf rein ehrenamtlicher und unbezahlter Freiwilligenbasis gelungen gut funktionierende, schon nahezu professional agierende Hilfs -und Unterstützungsmaßnahmen für Flüchtlinge in der Stadt zu organisieren. Vom Deutschunterricht bis hin zu Fahrrad-Verkehrskursen, von engagierter Wohnungsvermittlungsarbeit bis zur Rechtsberatung: viele Mitglieder und Helfer geben Stunden der Freizeit um den Integrationsprozess für Asylsuchende voran zu bringen und zu stabilisieren. Mit Erfolg – wie sich in vielen Aktionen zeigt. Selbst im ersten und leider bisher einzigen Fall einer Familienzusammenführung eines Flüchtlings aus Bad Vilbel mit seinem Sohn, sind die meisten Impulse und die örtliche Unterstützung aus dem Vereinskreis gekommen. Doch der Wind dreht sich. Im August ging ein Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Bad Vilbel, gezeichnet von der Vereinsvorsitzenden Angelika Ungerer. Weiterlesen ›

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Wenn Ehrenamtliche alleine gelassen werden

Die tägliche Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer  in der Flüchtlingsarbeit bringt diese oft an körperliche und geistige Belastungsgrenzen. Bei der Betreuung der Flüchtlinge und dem Kontakt zu öffentlichen Stellen und Einrichtungen gilt es oft Hürden zu überwinden. Auch ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe Bad Vilbel kamen in den vergangenen Monaten immer wieder in Situationen, in denen sie persönlich und auch der Verein sich insgesamt schmerzlich vor Grenzen gestellt sahen, wenn es darum ging konkrete und dringend benötigte Hilfestellungen für Asylsuchende vor Ort leisten zu können.

Unserem Verein ist es ein großes Anliegen die Zusammenarbeit mit Betreuern und öffentlichen Stellen konstruktiv zu gestalten. Deshalb sucht man nun pro-aktiv das Gespräch mit Vertretern der Stadt Bad Vilbel, Behörden und sozialen Einrichtungen, um sich darüber auszutauschen, was und wie aus den Vereinserfahrungen der letzten Monate mit Blick auf den aktuellen Status quo der Flüchtlingsarbeit in Bad Vilbel dringend verbessert werden muss. Hierzu findet am 29.08.2016 ein interner Diskussionsabend statt. Über die Ergebnisse berichten wir zu gegebener Zeit.

 

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Starting a career: New perspectives for refugees

How can I begin a career in Germany? Which professions are available? And how can I take part in vocational training? For many refugees, these are important questions.  Answers to these questions are provided by a joint program provided by the Vocational Training Centre (Berufsbildungswerk or bbw) Südhessen along with the Refugee Aid in Karben, in which ten refugees from Bad Vilbel can currently participate.

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Since February 2016, the project has given ten participants professional orientation and qualification, in order to prepare them for a vocation training course or insurable employment. The second round of the program will begin on 15 September, for which we are looking for participants from Bad Vilbel and southern Wetterau.

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Informationsstand auf dem Niddaplatz

Am 13.08. hatten sich einige Ehrenamtler auf dem Niddaplatz zwischen 09.00 und 13.00 Uhr mit Informationsmaterial und Erfahrungsberichten bestückt, um das Gespräch mit Interessierten zu suchen. Neben unserem Flyer, auf dem die verschiedenen Säulen des Engagements ersichtlich sind, konnten Infomationsbroschüren, die für Flüchtlinge als erste Orientierungshilfe dienen, eingesehen werden.

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Ziel dieser Aktion war in erster Linie nicht die Anwerbung von neuen Vereinsmitglieder, sondern das Werben und Sensibilisieren für die Arbeit, die von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geleistet wird. Ein Engagement für die in Bad Vilbel ansässigen Flüchtlinge, z.B. als Hauspate, ist grundsätzlich auch ohne eine Mitgliedschaft im Flüchtlingshilfeverein möglich. „Schön ist natürlich, wenn unsere Helferinnen und Helfer Ihre Verbundenheit auch durch eine Mitgliedschaft signalisieren“, berichtet Susanne Förster, die 2. Vorsitzende des Vereins.

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Verkehrsschulung für Flüchtlinge

Am 10. August fand eine Verkehrsschulung für Flüchtlinge statt. Eine Nachbetrachtung.

Zebrastreifen – gibt’s doch gar nicht!

Natürlich sind sie alle mit dem Fahrrad gekommen. Rund zehn junge Männer, mehrheitlich aus Afghanistan, sind schon eine halbe Stunde vor Beginn der Schulung im Freizeit-Zentrum in Bad Vilbel und warten darauf, die Verkehrsregeln in Deutschland genauer kennenzulernen. Sie alle sind hoch motiviert und freuen sich auf den Unterrichtstag. Organisiert wurde er vom Verein für Flüchtlingshilfe in Bad Vilbel zusammen mit dem ADFC unter der Leitung von Dr. Ute Gräber-Seißinger und der Verkehrswacht Wetterau.

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Bei der theoretischen Einheit, in der Heinz Euler von der Verkehrswacht über Verkehrszeichen und -regeln referiert, wird schnell deutlich: Es ist gar nicht so einfach, im deutschen Schilderwald den Überblick zu behalten. Die Kursteilnehmer nehmen alle Infos interessiert auf, es gibt aber auch Gelächter. Zum Beispiel bei dem Schild mit dem Namen „Fußgängerüberweg“. Landläufig wird er wegen des Musters „Zebrastreifen“ genannt – für die Flüchtlinge ist das eine witzige Assoziation. Auf die Rückfrage, wie man das in ihrer Heimat nennen würde, kommt Achselzucken: „So etwas gibt es bei uns nicht!“

Auch Heinz Euler kann das bestätigen. Von seinen weltweiten Reisen berichtet er, dass die einfachsten Regeln überall anders sind. Während in Deutschland an einer Kreuzung ohne Beschilderung stets „Rechts vor Links“ gilt, darf in den USA derjenige zuerst fahren, der zuerst an der Kreuzung angekommen ist. Und von einem Eritreer weiß er zu berichten, dass der in der Heimat zwar schon mal ein Stoppschild gesehen hätte – allerdings eines, das mehrfach durchschossen war. „In vielen Ländern der Welt gibt es größere Sorgen als die, den Verkehr ordentlich zu regeln“, erläutert er den Umstand, dass es in den Heimatländern der Flüchtlinge oft gar keine Regeln gibt und jeder fährt, wie er will.

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